So, wo fange ich an. Zuerst mal mein Name:
KLAUS-DIETER RUDACK
ich bin und war mal
DV-Kaufmann
Ernährungsberater
Imker
und noch einiges nicht mehr Bedeutendes mehr
Diese SEITE ist noch lange nicht fertig!
Bönen, im Oktober 2025
Lassen sie mich auf eine Zeit, die Jahre nach meinem Abitur lag, schauen. Die beschauliche Bischofsstadt Münster, gelegen in dem Land, welches von der schon damas von Studenten dominierten Stadt ihren Namen herleitete, wurde für viele Jahre meine zweite Heimat. Denn der Ruhr-Universität in Bochum erteilte ich schon nach einem Semster Maschinenbaustudium das consilium abeundi. Das Wintersemester in Bochum war geprägt von Dunkelheit. Morgens im Dunklen zur Uni, inder Uni nur flackerndes Neonlicht, abends dann im Dunklen wieder zurück zur Heimstatt. Das war nichts für Vaters Sohn.
So stand ich dann eines Tages in Münster im Schloß, der Verwaltung der damilgen Westfälischen-Wilhelms-Universität und wollte mich dort einschreiben. Irgend eine Stimme in mir sagte dann: nimm Lehramt, Sekundarstufe II, für Gymnasium, werde Lehrer. Anglistik und Geograhie wurden es dann.
Danach Wohnungssuche in Münster. Warum ich sofort Glück hatte, kann ich nicht mehr sagen. In der alten Mensa in der Bismarckallee hing ein Zettel . Zimmer im Bismarckkolleg frei. Das Kolleg lag direkt neben der Mensa, also ließ ich das Essen sausen, stellte mich im Bismarckkolleg vor und wurde von der Vollversammlung der dort wohnenden Studenten aufgenommen. Besser konnte es gar nicht gehen. Neuer Studienplatz, Wohnung am Aasee und ein Stadt, deren Vergnügungen zur Entdeckung riefen.
Das Studium der Anglistik, also Studium der alten englischen Literatur war für mich mehr als Trocken. So legte ich mich einmal mit dem damaligen Dekan, einem ausgewiesener Shakespeare-Fachmann, an, indem ich in einer Seminararbeit Shakespeare, auf grund der Figur des Prospero in seinem Werk "The Tempest", als Vorreiter der englischen Sklavenideologie bezeichnete. Das Ergebnis war: antanzen beim Dekan, Standpauke abholen, die Seminararbeit erfolglos verteidigen und die Seminarnote sechs in Empfang nehmen. Jahrzehnte später hörte ich in einer Shakespearebetrachtung im Fernsehen genau meine Argumente zur Entstehung der Sklavenherrschaft der Engländer. Leider konnte der damalige Dekan diese Sendung nicht mehr verfolgen.
Das Geographie-Studium war dagegen eine von Wissensdurst und Lust zum Studium geprägte Zeit. War sie doch verbunden mit mehrmaligen und mehrwöchigen Aufhalten in Deutschland an der Nordsee, in Österreich in den Alpen oder in der Schweiz. Ich erinnere mich noch gut an einen Professor, der seine Studenten duzte, was ihm keiner übel nahm und an seine Weihnachtsvorlesungen. Wochen vorher war dies das Thema unter den Studenten und die Vorlesungen waren dann mehr als voll. Ein weiterer Professor führte uns nach Dangast ins Moor und mehrere Tage nach Helgoland.
In der Zeit lernte ich dann auch meine spätere Frau Maria kennen. Ich war in ein anderes Studentenheim gezogen, das heute schon abgerissen ist. Dort gab es dann neben dem Studium auch ein soziales Leben, wie Stammtische, Grillabende, gemeinsame Ausflüge. Und so zog sich das Studium dann auch in die Länge, und zog sich und zog sich. Vom Philosophikum bis zur Abschlußarbeit vergingen dann auch mehrere Jahre.
Vor Antritt des Studiums hatte ichmich auf die Aussage des damaligen Kutusministers in NRW verlassen, dass die von mir gewählte Fächerkombination immer am Gymnasium angeboten würde. Dem war aber nach Abschluß des Studiums nicht mehr so. Naja - es war ja eine Aussage eines Politikers. Da sich das schon anbahnte, hatte ich vor dem Abschluß des Lehramtstudiums noch eine zweite Richtung eingeschlagen: Magisterstudium in den Fächern Publizistik, Geschichte und Völkerkunde. Also ein Studium in dem viel geredet und nichts gesagt wurde. Verzweiflung machte sich breit. Aber diese Verzweiflung brachte mich dann auf die Schiene, der ich dann jahrzehnte lang gefolgt bin.
Wir hatten uns einen Computer zugelegt. Damals nannten wir ihn Computer, heute würde wir dazu sagen: Schreibmaschine, die Pacman konnte, mit einem Betriebssystem vom Casettenband. Nur dieses Steinzeitrelikt brachte mich dazu eine Umschulung zum Datenverarbeitungkaufmann zu beginnen. Also nochmal drei Jahre Pauken in Münster bei Taylorix und der Fachhochschule.
Danach endlich konnte die Arbeit begonnen werden. Zunächst war ich in mehreren Unternehmen als Programmierer tätig und wechselte 1989 in ein größeres Systemhaus als Systemberater und Organisationsprogrammierer. In 2002 absolviere ich erfolgreich eine EDV-Qualifizierung zum Netzwerkspezialisten und zum „Microsoft Certified Systems Engineer“ incl. Linux Certificfation.
Zu dieser oft stressigen Arbeit suchte ich einen Ausgleich. Den fand ich als selbständiger Ernährungsberater mit der Fachausbildung einer Fachschule für Naturheilkunde und Psychotherapie in Dortmund. Zusammen mit meiner Frau, Diplom Oecotrophologin Maria Rudack, war ich dann bis zur Rente in Bönen in unserem Studio für Ernährungsberatung Rudack tätig. Als Erweiterung hierzu absolvierte ich noch eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie.
Schon vor Erreichen der Rente machte ich mir Gedanken, wie ich diese neue Zeit gestalten könne. Auch hier half der Zufall wieder nach. Ein Imker in Kamen bot über die VHS einen Kursus zur Einführung in eine Hobby-Imkerei an. Das war es dann. Im Anschluß eignete ich mir weiteres nötiges theoretische Wissen an. Seit Frühjahr 2012 betreibe ich nun als Hobby eine Imkerei. Der Aufbau und die erfolgreiche Weiterführung der Imkerei ist begleitet von ständiger Aus- und Weiterbildung. Hinzu kommen noch Hobbys im Sportsektor, als da sind Bogenschießen und Tai Chi. Hinzu kommt dann noch die seit fast 40 Jahren nicht enden wollende Beschäftigung mit der Familienforschung. Das sollte reichen für den "Lebensabend", oder? Mehr Infos über uns? Siehe: rudack.de oder auch imkerei-rudack.de.

